Thomas Foster Sound & Vision
KI

Suno gehackt: Prüfe jetzt, ob deine Daten betroffen sind

Wenn du Suno nutzt, solltest du dir zwei Minuten Zeit nehmen.

Der KI-Musikdienst Suno wurde bereits im November 2025 gehackt. Öffentlich bekannt wurde der Vorfall allerdings erst Monate später, nachdem ein Hacker die gestohlenen Daten an Journalisten weitergegeben hatte. Inzwischen wurde das Datenleck auch in die Datenbank von Have I Been Pwned aufgenommen – dort kannst du ganz einfach überprüfen, ob deine E-Mail-Adresse betroffen ist.

Welche Daten könnten gestohlen worden sein?

Nach aktuellem Stand sind über 55 Millionen Nutzerkonten betroffen. Je nach Konto können unter anderem folgende Daten im Datenleck enthalten sein:

Die vollständige Kreditkartennummer soll nicht betroffen sein.

So kannst du prüfen, ob du betroffen bist

Klicke auf den folgenden Link und gib einfach die E-Mail-Adresse ein, mit der du bei Suno registriert bist:

👉 Have I Been Pwned – Suno-Datenleck prüfen

Ich habe den Test selbst gemacht – und leider festgestellt, dass meine E-Mail-Adresse ebenfalls in dem Datenleck enthalten ist. Die Prüfung dauert nur wenige Sekunden und verschafft dir schnell Klarheit.

Was solltest du tun, wenn deine Daten betroffen sind?

Keine Panik – aber du solltest ein paar Dinge möglichst zeitnah erledigen:

  1. Ändere dein Suno-Passwort. Verwende ein neues, sicheres Passwort, das du ausschließlich für Suno nutzt.
  2. Nutzt du dasselbe Passwort auch anderswo? Dann solltest du es auch dort sofort ändern. Wiederverwendete Passwörter sind eines der größten Sicherheitsrisiken.
  3. Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Falls verfügbar, solltest du die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Damit reicht ein gestohlenes Passwort allein nicht aus, um auf dein Konto zuzugreifen.
  4. Sei besonders vorsichtig bei E-Mails. Da Angreifer nun möglicherweise deine E-Mail-Adresse kennen, könnten vermehrt täuschend echte Phishing-Mails auftauchen. Öffne keine verdächtigen Links und gib niemals Passwörter oder Zahlungsdaten über einen Link in einer E-Mail ein.
  5. Behalte deine Zahlungsdaten im Blick. Auch wenn keine vollständigen Kreditkartennummern veröffentlicht wurden, schadet es nicht, die nächsten Wochen einen Blick auf deine Kreditkartenabrechnungen zu werfen.

Die Entwicklung rund um künstliche Intelligenz bringt unglaubliche Möglichkeiten – leider aber auch neue Risiken. Deshalb lohnt es sich, bei solchen Sicherheitsvorfällen informiert zu bleiben und schnell zu handeln.

Ich halte dich hier auf thomasfoster.net regelmäßig über die wichtigsten Entwicklungen aus der Welt der KI-Musik auf dem Laufenden.